Alle fünf Sinne beisammen ?

Hans Makart (1840–1884) Die fünf Sinne
Hans Makart (1840–1884) Die fünf Sinne

Unsere Umweld nehmen wir mit unseren fünf Sinnen wahr. Tasten/fühlen, hören, sehen, riechen und schmecken.

 

Der Verlust eines Sinnes bedeutet eine Einschränkung der Lebensqualität.

Bei einer Anosmie sind gleich zwei Sinne beeinträchtigt. Der Geruchssinn und der Geschmacksinn. 

 

Ohne den Riechnerv werden keine Aromen wahrgenommen. 
Lediglich süß, sauer, bitter, salzig, fett und umami werden über den Drillingsnerv übertragen.

 

Ein Unterschied z.B. zwischen Salami und Mortadella ist nicht mehr zu schmecken.


Kaffee hat kein Aroma sondern schmeckt irgendwie grau und etwas bitter.

 

Der Geruch der Jahreszeiten ist nicht mehr wahrnehmbar. Frische Frühlingsluft oder der erdige Geruch von Herbstluft werden nicht gerochen.

 

Körpergerüche, im positiven Sinne, werden nicht wahrgenommen. Bekannte Menschen wie der Ehepartner oder die eigenen Kinder können nicht mehr am Geruch erkannt werden.

 

Am stärksten ist die Beeinträchtigung bei einer plötzlich auftretenden Anosmie, wenn sich von heute auf morgen die Geruch- und Geschmackswahrnehmung der Umgebung völlig verändert bzw. wegfällt.